HerzogTumult

Bunt, vielfältig, spannend und erlebnisreich – so wie HerzogTumult ist die Jugendarbeit. Beim HerzogTumult gibt es einen Tag Jugendarbeit pur – zum Ausprobieren, Mitmachen und Zuschauen!

Jugendarbeit findet in vielen Vereinen, Jugendzentren und Jugendgruppen statt. Kinder und Jugendliche können in ihrer Freizeit dort vielfältige Angebote wahrnehmen.

Am Sonntag, 26. Mai 2019 erwartete alle Besucher_innen zum zweiten Mal nach 2017 ein spannender, fröhlicher und unterhaltsamer Tag im weitläufigen Möllner Kurpark. Riesenrutsche, Hüpfburgen, Schatzsuche, Trommeln, Malen, Basteln, kleine Elektroboote steuern, Klettern oder einmal zuschauen, wie eigentlich Radio gemacht wird, sind nur wenige Beispiele aus den gemeinsam gestalteten Festangeboten.

In dem Flyer gibt es weitere Informationen zum Programm.

„Mitmachen, Zuschauen oder Ausprobieren bei den unzähligen und auch abenteuerlichen Attraktionen und gleichzeitig erfahren, was es alles für Möglichkeiten gibt, auch an den übrigen Tagen im Jahr viel Spaß zu haben“, so Jens Pechel, 1. Vorsitzender des KJR. „Mit HerzogTumult präsentieren wir eine große Bandbreite der Kinder- und Jugendarbeit im Kreis. Jugendarbeit bedeutet auch immer, dass junge Menschen Erfahrungen sammeln können und spielend ihre Kompetenzen erweitern können“, so Ute Ostendorf, Projektleiterin beim KJR. Viele Verbände laden nicht nur am Festtag zum Mitmachen ein, sondern informieren auch, wie einfach es sein kann, mit viel Spaß ein neues Hobby kennenzulernen.

Jugendarbeit bedeutet, dass junge Menschen Erfahrungen sammeln können, sich ausprobieren, sich spielend bilden und ihre Kompetenzen erweitern – dies bildet HerzogTumult, der Tag der Jugendarbeit, ab.

Am 9. Mai 2021 planen wir zum dritten Mal HerzogTumult durchzuführen.

10.000 Besucher und Besucherinnen eroberten beim HerzogTumult des Kreisjugendringes Herzogtum Lauenburg (KJR) und dem Kinderfest der Stadt Mölln den Kurpark. Sechs  Stunden boten Jugendverbände und Vereine bei bestem Wetter ein kurzweiliges Programm. „Wir sind begeistert, dass wir heute so vielen Kinder, Jugendlichen und Familien zeigen konnten, was Jugendarbeit ausmacht“, sagte ein sichtlich stolzer Jens Pechel, 1. Vorsitzender des KJR. „Kinder- und Jugendverbandsarbeit ist bunt, vielfältig, an den Interessen der jungen Menschen orientiert, freiwillig und demokratisch organisiert. Junge Menschen können Erfahrungen sammeln, sich ausprobieren, ihre Freizeit gestalten und sich engagieren. Sie erleben spielend Bildung erweitern ihre Kompetenzen und Fähigkeiten“, so Pechel weiter.

Egal ob die Jugendfeuerwehren, die DLRG-Jugend, das Jugendrotkreuz, die THW-Jugend, die Siedlerjugend, die Kreissportjugend und die Sportvereine, das Jugendpfarramt, die Tierschutzjugend, die Pfadfinder aus Krummesse, die Jugendringe aus Mölln und Ratzeburg, die Jugendzentren aus Mölln und Ratzeburg, der Kinderschutzbund, der NABU Büchen, das Familienzentrum, „Kommune goes international“ aus Lauenburg, die Erziehungsberatungsstelle, das Lebenshilfewerk, der offene Kanal Lübeck  oder der Kreisjugendring – alle zeigten, was sie Kindern und Jugendlichen regelmäßig bieten.

Lachende Kindergesichter, engagierte Jugendliche und interessierte Eltern waren den gesamten Tag über im Kurpark zu sehen. Dass Jugendarbeit mehr ist als viel Spaß und Freude, konnte man überall erleben. „Die Vereine bieten den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung, denn hier erweitern sie ihre Kompetenzen, sammeln neue Erfahrungen und können mitbestimmen, was passiert“, so Ute Ostendorf, Projektleiterin des KJR.

Neben dem Informieren stand aber auch das Ausprobieren und Erleben im Vordergrund. Bei den Pfadfindern wurde am Lagerfeuer in der Jurte Popcorn und Pfannkuchen gebrutzelt, während ein paar Meter weiter die Frisbees der Kreissportjugend flogen oder in den Bubble-Balls des Jugendpfarramtes über den Rasen gerollt wurde. Ein wirklicher Hingucker war auch die Riesenrutsche der THW-Jugend, an der auch in der Schlange Geduld geübt werden musste. Während es an der Kletterwand der Möllner Sportvereinigung hoch hinausging, ging es heiß her bei der Kreisjugendfeuerwehr. Mit ihrer Kistenrutsche begeisterte die DLRG – Jugend diesmal auf dem Lande, sein Wissen teste man beim Baderegel-Memory. Das Jugendrotkreuz  war mit verletzten Teddys angerückt, die dann durch jung und alt verbunden, gepflastert und getröstet wurden. Erholung gab es bei den fabelhaften Geschichten von Inge Pusback. Die Mal-, Speckstein- und Tonstraße des Deutschen Kinderschutzbundes förderte  bei vielen Kindern die Kreativität zu Tage und nebenbei wurde über die Kinderrechte informiert. Beim Parcours der Einschränkungen des Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow gab es so manchen Aha-Effekt.

„Es ist eine tolle Stimmung. Das Wetter hält sich und wir haben mit den rund 10.000 Besuchern einen tollen Zulauf“, freuten sich auch Jochen Buchholz und Johannes Richter vom Tourismus- und Stadtmarketing der Stadt Mölln.

„Jugendverbände und Jugendringe sind Werkstätten der Demokratie. Kinder und Jugendliche können sich einbringen, übernehmen Verantwortung für sich und andere und erfahren wie wertvoll gelebte Demokratie ist. Deshalb nutzen wir diesen Tag heute auch um auf die Europawahl hinzuweisen“, so Arne Strickrodt, Geschäftsführer des KJR. „Europa ist für mich…“ – mit diesen Worten lud die transparente Tafel des KJR ein, sich mit Worten oder Bildern Gedanken zu machen und diese mit bunten Farben darzustellen. Wer mochte, konnte sich dann mit der Tafel fotografieren lassen. Entstanden ist eine über den Aktionstag wachsende Ausstellung, die direkt am Zelt gezeigt wurde und immer mehr Besucherinnen und Besucher anzog. Dabei fiel es gar nicht auf, dass Familien und Jugendliche aus den verschiedensten Herkunftsländern das Fest besuchten; es war stets ein fröhliches Mit- und Füreinander.

Ach ja, es gab nicht nur Aktionen zum Ausprobieren und Mitmachen, man konnte auch einfach der Musik lauschen. Auf der Bühne präsentierten Jugendbands und Tanzgruppen einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire. So begeisterte Samba-Zamba des Marion-Dönhoff-Gymnasiums mit flotten Rhythmen auf den Trommeln, die Bollywood-Gruppe Mölln tanzte in bunten Kostümen und die Alevitische Gemeinde aus Geesthacht performten Lieder aus verschiedenen Nationen und Kulturen. Die Tanzgruppen des Breitenfelder SV begeisterten die Zuschauer_innen ebenso wie die Cheerleader der MSV.  Die jungen Musikbands 4Way und DD3 überzeugten mit Covers als auch eigenen Songs, während die Singer-/Songwriterin Vera Langeloh mit Songs aus ihrem Leben das Publikum berührte.

Andrea Hasenkamp, stellvertretende Vorsitzende des KJR, freute sich die Jugendfeuerwehr Breitenfelde im Rahmen von HerzogTumult ehren zu können. Bei der Aktion „Jugend sammelt für Jugend“ hatte die Breitenfelder in 2018 am meisten Spenden je Einwohner gesammelt. „Insgesamt trugen sie mit ihren über 5.000 Euro einen großen Anteil an dem Gesamtergebnis von über 67.000 Euro im gesamten Kreis in 2018 bei“, so Andrea Hasenkamp. Aktuell läuft die Jugendsammlung 2019 (noch bis zum 16. Juni), bei der Kinder und Jugendliche von Haustür zu Haustür gehen und Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit sammeln. Erneut sind aktuell wieder fast 40 Jugendgruppen im Kreis bei der Aktion „Jugend sammelt für Jugend“ beteiligt.

„HerzogTumult war erneut eine gelungene Veranstaltung mit einem unglaublich vielfältigen Angebot, was Kinder, Jugendliche, Familien und Ältere gleichermaßen ansprach. Unser Dank gilt den vielen Vereinen und Organisationen sowie unserem tollen Kooperationspartner, der Kurverwaltung Mölln und seinem Kinderfest“, resümierte Eugenia Roo, 2. Vorsitzende des KJR, die ebenfalls das ehrenamtliche Engagement in den Vordergrund rückte. Der anwesenden Politik gegenüber verdeutlichte Jens Pechel, dass ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit aber auch funktionierende Rahmenbedingungen braucht, um zukünftig wirken zu können. „Ehrenamt braucht Hauptamt, reale Anerkennung und Wertschätzung sowie Freiräume, um das Ehrenamt auch auszuüben. Vereine und Verbände brauchen finanzielle Förderung auf allen politischen Ebenen und insbesondere auf Kreis- und Stadtebene. Sie brauchen Räume, Gruppenräume vor Ort, Sporthallen ohne Hallennutzungsgebühren, Schwimmhallen und kostengünstige Freizeitstätten sind hier die Schlagworte“, so Pechel.

HerzogTumult wurde unterstützt durch die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg.

Impressionen

HerzogTumult – wow, was für Tag der Jugendarbeit

HerzogTumult im Kurpark Mölln ein voller Erfolg

8.000 Besucher und Besucherinnen eroberten beim HerzogTumult des Kreisjugendringes Herzogtum Lauenburg (KJR) und dem Kinderfest der Stadt Mölln den Kurpark. Über sieben Stunden boten Jugendverbände und Vereine bei bestem Wetter ein kurzweiliges Programm. „Wir sind begeistert, dass wir heute so vielen Kinder, Jugendlichen und Familien zeigen konnten, was Jugendarbeit ausmacht“, sagte ein sichtlich stolzer Jens Pechel, 1. Vorsitzender des KJR. „Bunt, vielfältig, spannend und erlebnisreich – so wie die Kinder- und Jugendarbeit ist, war auch HerzogTumult“, so Pechel weiter.

Egal ob die Jugendfeuerwehren, die DLRG-Jugend, das Jugendrotkreuz, die THW-Jugend, die Siedlerjugend, die Sportvereine, die Jugendringe aus Mölln, Ratzeburg und Schwarzenbek, die Jugendzentren aus Mölln und Ratzeburg, der Kinderschutzbund, das Familienzentrum, die Erziehungsberatungsstelle, das Lebenshilfewerk, der Kinder- und Jugendbeirat Mölln sowie das Jugendforum „Demokratie leben“ oder der Kreisjugendring – alle zeigten, was sie Kindern und Jugendlichen regelmäßig bieten.

Lachende Kindergesichter, engagierte Jugendliche und interessierte Eltern waren den gesamten Tag über im Kurpark zu sehen. Dass Jugendarbeit mehr ist als viel Spaß und Freude, konnte man überall erleben. „Die Vereine bieten den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung, denn hier erweitern sie ihre Kompetenzen, sammeln neue Erfahrungen und können mitbestimmen, was passiert“, so Arne Strickrodt, Geschäftsführer des KJR. „Vielleicht findet durch HerzogTumult der eine oder die andere den Weg in den Verein oder zu einer Jugendgruppe“, beschreibt Eugenia Roo, 2. Vorsitzende des KJR, ein Ziel des Tages der Jugendarbeit. Viele Eltern waren begeistert von dem Angebot und der Möglichkeit, sich vor Ort zu informieren. Denn während die Kids sich an den vielen Kreativ- und Spielangeboten vergnügten, gab es tolle Gespräche mit den Mitarbeitern der Erziehungsberatung, des Familienzentrums, der Elternvertretung der Kindertagesstätten oder der Jugendzentren. Dass die örtlichen Jugendringe aus Mölln, Ratzeburg und Schwarzenbek nicht nur ein buntes Ferienprogramm in den Sommerferien auf die Beine stellen, erlebten Eltern und Kinder bei verschiedensten Spiel- und Bastelaktionen.

Neben dem Informieren stand aber auch das Ausprobieren und Erleben im Vordergrund. Während es an der Kletterwand der Möllner Sportvereinigung hoch hinausging, ging es heiß her bei der Kreisjugendfeuerwehr auf dem Kletterparcours der Feuertaufe. Mit ihrem Beachflag-Wettkampf begeisterte die DLRG – Jugend diesmal auf dem Lande, sein Wissen teste man beim Baderegel-Memory. Das Jugendrotkreuz war mit drei verletzten Teddys angerückt, die dann durch jung und alt verbunden, gepflastert und getröstet wurden. Erholung gab es bei den fabelhaften Geschichten der Siedlerjugend Ratzeburg. Die Mal-, Speckstein- und Tonstraße des Deutschen Kinderschutzbundes förderte bei vielen Kindern die Kreativität zu Tage und nebenbei wurde über die Kinderrechte informiert. Beim Parcours der Einschränkungen des Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow gab es so manchen Aha-Effekt.

„Toll, so was habe ich in der Vielfalt und Größe noch nicht erlebt“, zeigte sich Kreispräsident Meinhard Füllner begeistert von dem Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die diesen Tag mit viel Herzblut gestalteten. „Es ist ein toller Tag. Dies ist Werbung für unsere Arbeit in den Vereinen“, so die einhellige Meinung der vielen, insbesondere jungen Ehrenamtlichen. Werben möchte auch der Jugendliche Tjalf Cosmilla (20). „Gerne würde ich einen öffentlichen Calisthenics-Park in Mölln sehen. Dies ist ein Treffpunkt, an dem verschiedene Geräte stehen, an denen man unterschiedliche Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht ausführt“, erläutert er. Für HerzogTumult hat er nun einen mobilen Calisthenics-Park organisiert, mit dem er seine Idee einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt hat. „Ich habe einige Interessierte heute getroffen, die mein Anliegen teilen“, berichtet Tjalf, der auch schon Kontakt mit der Stadt Mölln aufgenommen hat.

Ach ja, es gab nicht nur Aktionen zum Ausprobieren und Mitmachen, man konnte auch einfach der Musik lauschen. Auf der Bühne präsentierten Jugendbands und Tanzgruppen einen Ausschnitt aus ihrem Repertoire. So begeisterte Samba-Zamba des Marion-Dönhoff-Gymnasiums mit flotten Rhythmen auf den Trommeln, die Bollywood-Gruppe Mölln tanzte in bunten Kostümen und der Musikverein der Aussiedler brachte Klänge aus ihrer Heimat mit. Frischen Hip-Hop präsentierten die Jugendlichen Armend, Paulinho und Boris. Während man bei dem Auftritt der Kreismusikschule klassischer Musik lauschen konnte, rockten anschließend „About Blank“ die Bühne.

„Eine gelungene Veranstaltung mit einem unglaublich vielfältigen Angebot, was Kinder, Jugendliche, Familien und Ältere gleichermaßen ansprach. Unser Dank gilt den vielen Vereinen und Organisationen sowie unserem tollen Kooperationspartner, der Kurverwaltung Mölln und seinem Kinderfest“, resümierte Ute Ostendorf, Projektleiterin des Kreisjugendringes.

 

Hereinspaziert zum HerzogTumult – Ankündigung

Bunt, vielfältig, spannend und erlebnisreich – so wie HerzogTumult ist die Jugendarbeit.

Jugendarbeit findet in vielen Vereinen, Jugendzentren und Jugendgruppen statt. Kinder und Jugendliche können in ihrer Freizeit dort vielfältige Angebote wahrnehmen. Beim HerzogTumult könnt ihr und können Sie diese Vielfalt selbst erleben, sich informieren und mit den Vertreter_innen aus der Jugendarbeit ins Gespräch kommen. Als Kreisjugendring freuen wir uns, dass unsere ehrenamtlich geführten Mitgliedsvereine ebenso zahlreich vertreten sind, wie viele weitere Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit.

Jung und Alt sind eingeladen die Mit-Mach-Angebote, Attraktionen und das Bühnenprogramm zu genießen.

Jugendarbeit bedeutet, dass junge Menschen Erfahrungen sammeln können, sich ausprobieren, sich spielend bilden und ihre Kompetenzen erweitern.

Beim HerzogTumult gibt es einen Tag Jugendarbeit pur – zum Ausprobieren, Mitmachen und Zuschauen!

Zusammen mit der Kurverwaltung Mölln freuen wir uns am 21. Mai auf einen spannenden Tag mit Euch und Ihnen im Kurpark Mölln von 11 bis 18 Uhr.

Hier gibt’s das Plakat zum Tumult

Hier gibt’s den Flyer mit weiteren Info’s, in dem alles aufgeführt ist, was Dich erwartet.

Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg bedankt sich herzlich für die Unterstützung durch die Stiftung „Chancengleichheit für Alle“.

Eindrücke vom HerzogTumult 2017

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