Zum 56. Mal fanden unter dem Dach der Aktion Ferienpass vielfältige Aktionen für Kinder und Jugendlichen in den örtlichen Ferienprogrammen während der Sommerferien statt. Im ganzen Herzogtum Lauenburg nahmen Kinder und Jugendliche nahmen an den über 300 Aktionen während der sechs Wochen teil. „Durch die örtlichen Jugendringe in Ratzeburg, Mölln, Schwarzenbek und Lauenburg sowie die Jugendpflegen in Büchen und Wentorf waren vielfältige Ferienprogramme auf die Beine gestellt worden“, so Eugenia Roo, 2. Vorsitzende des Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR).
Während der KJR kreisweit die Rahmenbedingungen für die Aktion Ferienpass schafft, sorgen die Jugendringe, Jugendpflegen, Vereine und Verbände vor Ort für die Planung und Durchführung. „Es ist schön zu sehen, wie sich Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen ins Zeug legen, um einen tollen Beitrag im Ferienprogramm zu leisten“, dankt Eugenia Roo allen Beteiligten. So verschieden wie die beteiligten Vereine und Organisationen sind, so vielfältig ist dann auch das Ferienprogramm gewesen. „Vom DVD-Abend bis zum Boßeln war alles dabei. Unser „Skate & Chill“ Angebot jeden Freitag zog insbesondere die älteren Jugendlichen an“, so Svenja Kazubowski, Jugendpflegerin in Büchen. Im Rahmen des Ferienprogramms kommt es zu unterschiedlichen Kooperationen zwischen Vereinen und Organisationen – egal, ob es die Kooperation mit dem örtlichen DRK in Lauenburg bei einem Zeltlager ist oder die gemeinsame Aktion beim Minigolf mit dem Don-Bosco-Haus in Mölln. „Die gemeinsame Begegnung und das Kennenlernen ist was Tolles und begeistert die teilnehmenden Kinder“, so Jutta Conzelmann, 1. Vorsitzende des Ortsjugendringes Mölln.
„Es war mal wieder ein buntes und abwechslungsreiches Ferienprogramm – auch wenn wir in diesem Jahr eher mit kleinen und feinen Angeboten auftrumpften“, zieht Andreas Gniech, 1. Vorsitzender des Ortsjugendringes Ratzeburg ein positives Fazit. Auch Jonas Krebs und Christine Taucher vom Ortsjugendring Lauenburg blicken auf ein gelungenes Ferienprogramm zurück: „Mit dem Zeltlager in Witzeeze und Pippi Langstrumpf in Lübeck hatten wir schon ein paar Highlights, aber auch unsere Kreativangebote wurden dieses Jahr sehr gut angenommen, so dass wir einige Aktionen verdoppelt haben oder ins größere Jugendzentrum ausgewichen sind.“
Egal ob es die mehrtägigen Ferienfahrten im In- oder Ausland waren, die mehrtägigen Schwimmkurse, die Tagesausflüge in den Freizeitpark, nach Hamburg und in den Tierpark oder die Angebote vor Ort mit Basteln, Sport, Kochen oder Graffiti sprayen: „Alle Angebote wurden sehr gut angenommen“ zieht Arne Strickrodt, Geschäftsführer beim KJR ein positives Fazit. Durch die Förderungen des Kreises und der Städte sowie das hohe ehrenamtliche Engagement können die Teilnahmebeiträge kostengünstig gehalten und ermöglichen so attraktive Ferien vor Ort. Dies war auch bei einem gemeinsamen Ausflug in den Erlebniswald Trappenkamp möglich. In Lauenburg und Mölln starteten Reisebusse und brachten über 70 Begeisterte aus dem Herzogtum zu einem gemeinsamen sonnigen und erlebnisreichen Tag nach Trappenkamp.
„Erneut konnte man sehen, wie viel Freude und Spaß die Kinder bei den Aktionen im Ferienprogramm haben. Bereits jetzt kamen die Fragen nach dem Ferienprogramm 2026“, freut sich Tanja Petersen vom Stadtjugendring Schwarzenbek. Ohne ehrenamtliche Kräfte aus den Vereinen und Verbänden sowie vielen freiwilligen Einzelpersonen würde ein solches Ferienprogramm nicht funktionieren. Fast alle Aktionen werden durch Ehrenamtliche und Freiwillige angeboten, die sich hierfür Urlaub nehmen oder mit der Juleica (Jugendleiter_innen-Card) freistellen lassen. „Wenn Teilnehmende aus dem Ferienprogramm älter werden und selbst Angebote mitbetreuen wollen, können sie sich ebenso wie andere Interessierte an die Jugendringe und Vereine vor Ort wenden“, so Eugenia Roo. Die Jugendringe und Vereine zeigen dann Möglichkeiten auf, wie man sich direkt vor Ort engagieren kann und sich dann auch im nächsten Ferienprogramm einbringen kann.