Kommunalwahl 14. Mai

Am Sonntag, 14. Mai 2023 ist in Schleswig-Holstein Kommunalwahl. Der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg fordert alle – und insbesondere junge – Menschen auf von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Die Kolleg_innen aus Stormarn haben in einem Sketchnote dargestellt, wie die Wahl funktioniert, wer wählen darf und wer gewählt wird.
Unter www.mitbestimmen.sh hat der Landesjugendring Schleswig-Holstein ein paar Informationen zur Kommunalwahl gebündelt.
Wer tritt im Herzogtum Lauenburg an?
Bei der Kommunalwahl wird die Politik bestimmt, die direkt vor der Haustür stattfindet. Deshalb muss man sich informieren, welche Parteien im eigenen Kreis und der eigenen Gemeinde antreten und wofür sie eintreten. Für die Kreistagswahl im Herzogtum Lauenburg haben CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD, Die Linke und dieBasis neben jeweils einem Listenwahlvorschlag auch unmittelbare Wahlvorschläge für alle 23 Wahlkreise eingereicht. Die FREIEN WÄHLER treten in 21 Wahlkreisen an, die ABB in 6, die PARTEI sowie die Tierschutzpartei jeweils in einem Wahlkreis. Insgesamt stellen sich 190 Direktkandidatinnen und -kandidaten für den Kreistag zu Wahl. Die Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge finden Sie hier.
Antworten von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP zu jugendpolitischen Themen
In Vorbereitung auf die Wahl hat sich der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg an die CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Herzogtum Lauenburg gewandt und sie gebeten zu den Themenbereichen Jugendarbeit, Kinder- und Jugendbeteiligung, Umwelt, Mobilität und bezahlbarer Wohnraum mit max. 1.000 Zeichen Stellung zu nehmen. Die Themen sind vom Vorstand des Kreisjugendringes festgelegt worden und zeigen einen Ausschnitt aus ihrem Antrag „jugendpolitische Überlegungen“ zur Vollversammlung am 12. Mai. Mit dem Einverständnis der Parteien veröffentlichen wir hier ihre Antworten.
Jugendarbeit steht einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber, die ihre Rahmenbedingungen mittel- und langfristig verschlechtern: Inflation, Mitglieder- und Ehrenamtsrückgang aufgrund der Corona-Pandemie, ungenügende Räume (Schwimm- und Sporthallen, Jugendräume, kostengünstige Freizeitstätten). Gleichzeitig wird ein inklusiver Ansatz in der Jugendarbeit rechtlich verankert. Wie wird Ihre Partei die Jugendarbeit stärken, um diesen Herausforderungen begegnen zu können?



Grüne Fraktionen in den Kommunen fordern Jugendbeiräte und andere Formen immer wieder ein.

Seit über zwei Jahrzehnten sind die Gemeinden in Schleswig-Holstein ohne Wenn und Aber dazu verpflichtet, Kinder und Jugendliche an Planungen und Vorhaben zu beteiligen, die ihre Interessen berühren. Auch nach nunmehr 20 Jahren kommen die wenigsten Gemeinden dieser Pflicht konsequent nach. Was wird Ihre Partei konkret einleiten, um die flächendeckende Beteiligung von Kindern und Jugendlichen gem. § 47f GO im Herzogtum voranzutreiben?




Der menschengemachte Klimawandel ist insbesondere für junge Menschen ein hoch brisantes Thema. Denn schließlich sind sie es, die die Versäumnisse von heute eines Tages ausbaden müssen. Welche Maßnahmen will Ihre Partei umsetzen, damit das Herzogtum einen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten kann?




Kinder und Jugendliche sind insbesondere in einem Flächenkreis wie dem Herzogtum auf attraktive und bezahlbare öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um von A nach B zu gelangen. Was tun Sie, um die Mobilität derer zu fördern, die kein eigenes Auto haben können oder wollen?




Die Verknappung von Wohnraum im Herzogtum einerseits sowie die massiv gestiegenen Wohn- und Lebenshaltungskosten andererseits stellen vor allem junge Menschen vor erhebliche Schwierigkeiten. Wie gedenken Sie diesem Missstand zu begegnen?






